
Tous les chemins ne conduisent pas
à Rome
Essai autobiographique et recherche sur nos religions
Michel Sandt
> Sachbuch/autobiographischer Bericht
● Paperback, 274 Seiten, ca. A5-Format
● 15 Farb- und 4 Schwarz-weiß-Fotos
● Sprache: Französisch
Inhalt
In autobiografischer Form befasst sich der Autor in diesem Werk mit zahlreichen Aspekten der Religionen, die uns im Westen vertraut sind (vor allem Christentum, Islam und Judentum). Durch den Umgang mit studentischen Kreisen, durch verschiedene Begegnungen und die Auseinandersetzung mit verschiedenen historischen Ereignissen (von 1968 bis 2025) werden die Grundlagen dieser sogenannten „abrahamitischen” Religionen deutlich, aber auch bestimmte Aporien, Spannungen und sogar Rückständigkeiten.
Mitunter braucht es viel Zeit, um zu erkennen, was bloßes Traditionsgut ist und was die wahren belebenden, spirituellen Kräfte sind. Und warum sollte man sich nicht für unerwartete Ereignisse öffnen, die man als „übernatürliche Offenbarungen” bezeichnen könnte? Der Leser möge sich nicht erschrecken, es gibt hier nichts, was ihm die Pest bringen könnte! Ganz im Gegenteil!
Über den Autor

Auf dem langen Weg von Michel Sandt (geb. 1958) zeichnet sich eine Konstante ab: die Präsenz und Hinterfragung der Religionen, die uns im Westen nahe stehen. Hierfür war es für ihn sehr wichtig, mit den Anhängern zu kommunizieren und auch die Gründungstexte zu reflektieren. Seine religiösen Erfahrungen fußen auf seinen Lebensstationen in Lothringen bis 1977, in Lyon bis 1985, Paris bis 1997 sowie in den Ländern der ehemaligen DDR bis heute. Michel Sandt ist Autor von Romanen, Sachbüchern und Musikkompositionen.
Veröffentlichungen bei der Edition Lavallée :
Audio-CD
● Rasen betreten verboten, 2001
Liederheft + Audio-CD:
● Ich singe und begleite mich zur Gitarre (I): Rasen betreten verboten, 2004
Romane:
● Aux Palmiers Suspendus, 2011
● Renaître en Montagne, 2023
Sachbücher:
● Sur les Fondements de l’Action, 2024
● Tous les chemins ne conduisent pas à Rome – Essai autobiographique et recherche sur nos religions, 2025
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Fragen an Michel Sandt
> Haben Sie einen anderen Weg gefunden als den, der „nach Rom führt“? <
Zunächst einmal darf man nicht verkrampft sein. Man muss offen sein, sich Zeit nehmen und Dogmatismus hinter sich lassen. Das ist schon ein anderer Weg. Außerdem hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte das Verständnis von Gott weiterentwickelt, was vielen Gläubigen schwerfällt zu akzeptieren, weil sie an sehr alten Vorstellungen festhalten, die sie als heilig betrachten.
Meine Ansichten, mein Weg haben sich auch dank zweier Bücher erheblich erweitert: Die Offenbarung von Arès und Das Urantia-Buch. Es handelt sich um ungewöhnliche Beiträge, die mit gesundem Menschenverstand und Vernunft betrachtet werden sollten.
> Sie scheinen großes Interesse an Religion zu haben, da Sie viele Glaubensgemeinschaften besucht haben. Aber das Interesse an Religion nimmt heute stark ab. Warum? <
Das Interesse an Religion nimmt sicherlich ab, aber nicht das Interesse an Spiritualität! Man muss sich nur die Zahl der Bücher ansehen, die über Meditation verkauft werden! Der Mensch möchte sich weiterentwickeln, und die Religion sollte diese Entwicklung begleiten. Aber es ist besser, wenn der Glaube eine persönliche Angelegenheit bleibt und nicht in die Politik übergreift.
> Und wie stehen Sie zu traditionellen religiösen Gruppen? <
Ich sympathisiere mit jeder Bewegung, welche die Lebensbedingungen der Menschen verbessern will, vermeide jedoch theologische Fragen, da diese zu Spaltungen führen. Mehr als das, was man glaubt, zählt für mich das, was man tut.


