Renaître en Montagne

Michel Sandt

> Roman
● Paperback, 202 Seiten, ca. A5-Format
● 6 Zeichnungen, 1 Farbfoto von Le Valtin
● Sprache: Französisch

Rückseite | Leseprobe

9,73 € (digital):

13,90 € (materiell):
ISBN 978-3-939739-06-7

Inhalt

Etienne aus Nancy ist gerade mit seiner Freundin in einem kleinen Waldhaus in den Vogesen angekommen, um dort einen Monat zu verbringen. Es ist Hochsommer, und der Aufenthalt verspricht angenehm zu werden. Doch in Wirklichkeit ist der junge Mann innerlich am Ende: Eine Reihe von Missverständnissen lässt ihn daran zweifeln, dass seine Geburt einen Sinn hat, und er fragt sich, ob er seinem Leben durch eine Tat ein Ende machen könne, die man nur einmal im Leben vollbringen kann. Seine Abneigung und seine Lebensmüdigkeit sind nicht erst seit gestern da, und er glaubt wirklich nicht, dass er von Natur aus jemand ist, der immer Kompromisse eingeht. Also nimmt er sich die Dauer dieses Urlaubs Zeit, um darüber nachzudenken, während seine Freundin davon fast nichts mitbekommt.
Nur wenige Tage nach seiner Ankunft taucht Jacques auf, ein seltsamer Pilger auf dem Weg zum Mont Sainte-Odile. Seine Persönlichkeit und seine Lebensauffassung unterscheiden sich völlig von denen Etiennes.
Welcher Funke, welcher Auslöser könnte das betäubte Wesen erwecken, das manchmal in einem Gefängnis gefangen ist, das es um sich herum aufbaut?

Porträt Michel Sandt

Michel Sandt war Student der Psychologie (Universität Lyon II), als er Anfang 1980 mit der Arbeit an diesem Roman begann. Seine Niederschrift zog sich über mehrere Jahre hin.
Die Sorgen des düsteren jungen Mannes, den er darin beschreibt, spiegeln einen scheinbar unbekümmerten Zeitgeist wider, der in Sinnlosigkeit führt und den Beginn eines moralischen Verfalls markiert. Es kommt im Roman auch eine desillusionierende Denkweise zum Vorschein, der Determinismus, der den Autor während seiner früheren wissenschaftlichen Ausbildung beeinflusst hat. Ein Aufenthalt in den Vogesen ermöglichte es dem Autor, den Ort der „Handlung” des Romans festzulegen.